Wölfin

Wölfin
Text und Musik: Gitta Schürck; Nov 1995

Da stand ich nun an einem Platz,
den ich selber nie zuvor gesehen,
den ich erdachte und doch sooft vergaß,
als Wölfin immer auf der Spur

Fühl mich verfolgt von deinem feuchten Blick,
noch immer weiche ich dir aus
Du jagst mich unentwegt, zerreißt mir meine Haut,
damit du meine Wunden leckst

Wölfin, jage mich, mit deiner Lust und deiner Gier
bis ich einfach nicht mehr kann
dann nimm dir alles, was ich nicht geben kann,
ich streng mich einfach nicht mehr an

Der Schlange gleich, weich ich dir zischend aus,
mein Gift zerstört dir den Geruch
Ich locke dich, die Jagd beginnt sofort,
du bist wie meine zweite Haut.

Ein Augenblick, das Auge ruht,
von hier an gibt es kein zurück
Wir drehen uns, der Kampf ist Tanz,
von hier an tanzen wir zurück

Wölfin, jage mich, mit deiner Lust und deiner Gier
bis ich einfach nicht mehr kann
dann nimm dir alles, was ich nicht geben kann,
ich streng mich einfach nicht mehr an

Gitta Schürck mit dem Song "Wölfin" auf Spotify